Korrektur von Farbe, Form und Stellung

Mit der modernen Zahnmedizin ist es möglich, nicht nur die Farbe, sondern auch die Form und die Stellung Ihrer Zähne zu korrigieren und Ihnen somit zu einem ästhetischen Zahnbild zu verhelfen. Dabei analysieren wir mit Ihnen zunächst Ihre anatomische Situation. Anschließend stehen Ihnen – ganz nach Ihren Wünschen und Vorlieben – verschiedene Ausführungsmöglichkeiten zur Verfügung. Wir beraten Sie gerne persönlich über die verschiedenen Möglichkeiten.

 


Beim sogenannten Bleaching kann eine deutliche Aufhellung der Zähne erzielt werden. Dabei kommt Wasserstoffperoxid zum Einsatz. Bei dem sanften Vorgang werden sowohl die natürlichen Pigmente des Zahnschmelzes gebleicht als auch die Pigmente, die später eingelagert werden. Das hat einen positiven Nebeneffekt: Die Zähne werden nicht gefährdet und sind resistenter gegenüber Säureangriffen. Wir bieten verschiedene Möglichkeiten des Bleachings an:

Office-Bleaching

Das sogenannte „Office-Bleaching“ wird von der Dentalhygienikerin in der Praxis durchgeführt. Sie schirmt dabei zunächst das Zahnfleisch ab. Danach lässt sie ein hochkonzentriertes Bleichmittel circa 15 bis 30 Minuten lang auf die Zähne einwirken. Die Zähne werden so nach wenigen Wiederholungen um ein bis zwei Nuancen aufgehellt.

Home-Bleaching

Das „Home-Bleaching“ ist sanfter und geht über einen längeren Zeitraum. Dabei wird im ersten Schritt eine Schiene passgenau auf die Zahnstellung maßgefertigt. Der Patient trägt das weniger stark konzentrierte Bleichmittel auf und behält die Schiene entweder eine Woche lang nachts oder mehrere Stunden tagsüber auf den Zähnen.


Die kostengünstigste Variante der ästhetischen Zahnversorgung stellen plastische Keramikfüllungen (sogenannte Composites) dar. Diese können sowohl im Front-, als auch im Seitenzahnbereich eingesetzt werden. Besonders bei kleineren Defekten sind diese Füllungen zu empfehlen. Die Füllung kann dabei unter größtmöglicher Schonung des Zahnes eingesetzt werden. Zudem ist es mit diesem Material möglich Zahnremodellationen durchzuführen.


Brücken und Kronen aus Vollkeramik

Durch vollkeramische Brücken und Kronen können auch solche Zähne wiederhergestellt werden, die bereits umfangreich gefüllt wurden. Auch fehlende Zähne können mit dieser Methode ersetzt werden. Durch die keramische Restauration wird ein ästhetisches Ergebnis gewährleistet und auch ganzheitliche medizinische Anforderungen erfüllt.

Bei der vollkeramischen Restauration wird zunächst eine gezielte ästhetische Planung entworfen. Wir entwickeln dabei zusammen mit dem Zahntechniker vor dem Eingriff zunächst Passproben, aus denen dann die Krone oder Brücke erstellt wird. Der natürliche Zahnersatz kann so optimal gefertigt und speziell auf die Wünsche und Bedingungen des Patienten hergestellt werden.

Keramikinlays

Bei größeren Defekten – insbesondere im kauintensiven Seitenzahnbereich – sollten für eine optimale, längerfristige Versorgung Keramikinlays oder Teilkronen verwendet werden. Diese Teilchen werden zunächst von unserem Zahntechniker unter dem Mikroskop µ-genau hergestellt und von Dr. Schorch präzise mit dem Zahn verbunden. Inlays sehen den natürlichen Zähnen täuschend ähnlich.


Viele Patienten kennen die bevorstehende Prozedur, wenn eine Keramik-Inlay gemacht werden soll, mindestens zwei Termine sind dafür nötig. Zunächst muss ein Kieferabdruck genommen werden, später wird ein provisorisches Versorgung eingesetzt. Anschließend heißt es warten auf die Fertigstellung des Zahnersatzes im Dentallabor. Sehr viel schneller – und preiswerter – geht es mit der Cerec-Methode (Cerec = CEeramic REconstruction). In unserer Zahnarztpraxis erhalten Sie in nur einer Sitzung in einem modernen Computerverfahren ein maßgeschneidertes Keramik-Inlay oder -Onlay sowie Kronen und Veneers.

Kieferabdruck überflüssig
Der Ablauf einer Cerec-Sitzung sieht folgendermaßen aus: Zunächst wird der zu versorgende Zahn mit einer dreidimensionalen Kamera vermessen, diese verschafft sich einen „optischen Eindruck“ von der Form des vollständigen Zahns – ein Kieferabdruck ist somit überflüssig. Nun bearbeitet der Computer virtuell den Zahnersatz. Moderne Software verarbeitet dazu die Aufnahmedaten und zeigt innerhalb von Sekunden ein realitätsgetreues Abbild des Zahnes auf dem Bildschirm.

Herausfräsen aus Keramikblock
Damit der Zahnersatz einen perfekten Sitz und Biss hat, wird bei der Ausmessung im Mund das Gegenstück des zu versorgenden Zahns – der Antagonist – mit einbezogen. Die Kontakte der Kauflächen lassen sich am Bildschirm betrachten und aneinander anpassen. Selbstverständlich werden auch die Nachbarzähne berücksichtigt. Nach der Berechnung werden die Daten an eine Schleifeinheit übermittelt, der Cerec-Zahnersatz vollautomatisch aus einem Keramik-Block herausgefräst. Der Ausfräsprozess lässt sich ebenfalls exakt steuern, was eine hohe Passgenauigkeit gewährleistet. Die fertige CEREC-Restauration kann dann sofort in die Präparation eingesetzt werden.

Gute Verträglichkeit
Die Keramik des Zahnersatzes ist von hoher Qualität, denn sie wird industriell unter stets gleichen Bedingungen hergestellt. Das Material ist sehr gut verträglich, es verhält sich physikalisch und chemisch wie gesunder Zahnschmelz. Auch von außen ist Keramik von Ihren echten Zähnen kaum zu unterscheiden. Vor allem durch die Möglichkeit der Chairside-Herstellung ist der CEREC-Ersatz eine attraktive Alternative zu herkömmlichen Verfahren.

Video-Erklärung


Wenn es darum geht, eine ästhetische Korrektur bei unregelmäßig stehenden Frontzähnen oder abgebrochene Zähnen zu finden, sind Veneers die zahnschonendste Lösung. Auch beim Aufhellen der Zahnfarbe kommen sie zum Einsatz. Bei Veneers handelt es sich um hauchdünne Keramik- oder Kunststoffschalen, die an den zuvor leicht angeschliffenen Zahn geklebt werden. Veneers sind Spezialanfertigungen, die über viele Jahre zuverlässig halten und ein äethetisches Highlight sind. Wenn gewünscht und möglich steht auch die Alternative der preiswerteren Visalis Veneers zur Verfügung.

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Zahnkorrekturschienen eignen sich besonders zur Behandlung der Frontzähne erwachsener Patienten. Kleine kieferorthopädische Korrekturen, wie z. B. die Beseitigung von Engständen, lassen sich ganz einfach beheben. Bei klassischen Fällen wird das Behandlungsziel oft schon nach einer Tragezeit von ca. 4 Monaten erreicht.

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Die rote Ästhetik (chirurgische Zahnfleischkorrektur) beschäftigt sich mit dem Aussehen und dem Verlauf des Zahnfleisches im Verhältnis zu den Zähnen. Zum Beispiel kann zu viel Zahnfleisch vorhanden sein, so dass die Zähne kleiner erscheinen (auch „Gummy Smile“ genannt). Oder der Zahnhals ist oberhalb eines Frontzahnes zu sehen und läßt somit einen Frontzahn wesentlich länger erscheinen. In beiden Fällen ist die Harmonie von Zähnen und Zahnfleisch gestört. Nur im Zusammenspiel von weißer und roter Ästhetik ist ein optisch ansprechendes und natürliches Ergebnis in der Zahnästhetik zu erreichen.

 

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